Aufbau der Planung Nach der ärztlichen- und physiotherapeutischen Befunderhebung wird mit dem verletzten Sportler seine Sportreintegration besprochen.

Die Reha wird in drei Phasen eingeteilt:
1. Wundheilungsphase
2. Belastungssteigerungsphase
3. Präventionsphase 

Die Therapeuten der Sportlerbetreuung werden bei der Planung und Betreuung durch Internetsysteme und Datenbanken des PhysioNetzwerks unterstützt . Nach diesem Konzept arbeiten mittlerweile 600 Praxen, Reha- und Trainingszentren in den Niederlanden, Schweiz, Österreich, Belgien und Deutschland mit steigender Tendenz..

Wundheilungsphase
In der Wundheilungsphase muss die Regenerationszeit der betroffenen Struktur beachtet werden . Das bedeutet einfach gesagt: -Kein Druck und kein Zug - auf das verletzte Gewebe. In dieser Periode werden schon passive Massnahmen in der Form von Mobilitätsverbesserung der Gelenke und Weichteilstrukturen, Cross-over Training /Kräftigung, Schwellungsbekämpfung (Lymphdrainage) usw. vorgenommen. Hier werden alle modernen und aktuellen physiotherapeutischen Behandlungstechniken, wenn notwendig, angewand und das nach evidence based Kriterien, d.h. der wissenschaftliche Nachweis ist gegeben.

Belastungssteigerungsphase

In der Belastungssteigerungsphase macht man gerade Das was man in der Wundheilung nicht durfte : -Druck und Zug- auf das Gewebe ( Progressive Adaptations Training- PAT) ,um die Struktur im Wiederaufbau belastbarer zu machen. Die Kunst beim progressivem Aufbau liegt darin, die Balance zwischen dem Was geht und dem Was muss zu finden. Zuviel Belastung verursacht Rezidive, zu wenig macht das Gewebe nicht ausreichend belastbar . Die medizinische Trainingstherapie, aber auch das Langhanteltraining ist für die Anwendung des Belastungs-/ Belastbarkeitsmodell ausgezeichnet geeignet.

Präventionsphase
In der Präventionsphase versucht man die Belastbarkeit des Zustandes der Vorverletzung zu überschreiten. Mit den fortschrittlichsten Traininghsmetho- den wird hier ein noch deutlicher Akzent in Richtung Koordination gesetzt. Die koordinativen Fähigkeiten nehmen im Verlauf der Reha einen immer grösseren Stellenwert ein.