Der Alltagsgebrauch des durch den Schlaganfall betroffenen Armes hat sich in den beiden Gruppen signifikant verbessert. Dies bedeutet, dass die Verbesserung nicht durch Zufall, sondern durch die erhaltene Therapie bedingt ist. In der Interventionsgruppe war dies CIMT at home und in der Kontrollgruppe die üblicherweise durchgeführte Physiotherapie oder Ergotherapie. 


Allerdings verbesserten sich Teilnehmer der "CIMT at home"-Gruppe signifikant mehr als Teilnehmer, die  "übliche" Physiotherapie oder Ergotherapie erhielten. Zusätzlich fanden wir heraus, dass dieses Ergebnis nicht von anderen Einflussfaktoren wie z.B. vom Alter, Geschlecht, oder von der Händigkeit abhängig ist. Daraus lässt sich schließen, dass die Verbesserung tatsächlich durch die Therapie (CIMT at home bzw. übliche Therapie) bedingt ist. Weitere Ergebnisse zu Nebenfragestellungen wie beispielsweise Lebensqualität,Selbstständigkeit im Alltag und Alltagsgebrauch des Armes nach sechs Monaten werden derzeit noch ausgewertet.

Wir werden die Studienergebnisse in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlichern. Erfahrungsgemäß dauert es jedoch einige Monate bis ein eingereichtes Manuskript schließlich als Publikation erscheint. Sie können sich jederzeit gerne auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin (www.uke.de/ifa) über unsere Pubikationen zur Studie informieren.

Möchten Sie mehr Information?
Fon: 04221 - 16311
Regina Streichan-Spahnel - Leiterin Neuroteam